©Rechte Inhalte und Fotos:  Boerboel-Board.de  BBWelpen.de Germania-Boerboel.de 
South African Boerboel
sehr gut akzeptabel
Risiko
aktualisiert am 24.06.2017
Kreuzbandriss
Jeder   Hund   kann   einen   Kreuzbandriss   erleiden.   Vorrangig   sind   es   aber   doch   die großen und schweren Rassen, wie etwa der Boerboel . Das      Kniegelenk     ist      im     Prinzip      das     Ver bindungsglied     zwischen     Ober-     und Unterschenkel   und   Kniescheibe.   Die   Kreuzbänder   (je   eins   vorn   und   eins   hinten) haben die Aufgabe, alles zu stabilisieren. Durch   Überanspruchung   beim   springen   oder   Sport,   Unfälle   oder   Übergewicht   kann   ein Kreuzband    reißen.        Inzwischen    ist    auch    bekannt,    dass    eine    steil    stehende Gelenkfläche   des   Unterschenkels   als   Veranlagung   für   einen   Kreuzbandriss   gilt.    In   der Abbi l dung   rechts   ist   die   optimale   Beinstellung   grün   markiert.   Laut   Rassestandard   ist unten   eine   45°   Grad   Winkelung   wünschenswert   und   oben   eine   von   110°   Grad.   Die mittlere   Beinstellung   weicht   bereits   etwas   von   der   gewünschten   Norm   ab,   die   rechte Beinstellung trägt ein hohes Risiko für einen Kreuzbandriss. Wenn man sich Elterntiere der Welpen anschaut, könnte man hier schon einen kleinen Ausblick auf die Zukunft des Welpen nehmen. Symptome Der   Hund   lahmt   plötzlich   stark.   Nach   2   bis   3   Wochen   entspannt   sich   der   Hund   aber   wieder   und   beginnt   das   Bein   wieder   zu   belasten.   Bis     plötzlich wieder eine dramatische Verschlechterung eintritt. Es sollte in jedem Fall ein erfahrener Tierarzt aufgesucht werden. Diagnose Es   gibt   keinen   Nachweis   per   röntgen   zu   einem   Kreuzbandriss,   dennoch   ist   es   vielleicht   sinnvoll   zu   röntgen,   um   den   vermehrten Flüssigkeitsgehalt im Gelenk mit dem anderen Kniegelenk zu vergleichen. Behandlung und OP Im   Laufe   der   letzten   50   Jahre   hat   sich   die   Technik   zur   Behandlung   deutlich   verbessert.   Es   existieren   im   Prinzip   zwei   Methoden,   um   den vorhandenen Schaden zu reparieren: TPLO  (alte Methode) Bedeutet    in    etwa,    dass    der    Knochen    durchtrennt (gesägt)    wird,    und    mittels    einer    Lochplatte    in    einer günstigeren     Position     für     das     Kniegelenk     wieder verschraubt    wird.    Dabei    können    Nerven    und    Gefäße beschädigt    werden,    was    ein    hohes    Risiko    für    den Heilungsprozess bedeutet. Kosten ca. 1.000,00 € TTA (neuere Methode) Auch    hier    wird    ein    Knochenschnitt    vorgenommen, allerdings   im   nicht   tragenden   vorderen   Bereich,   der   die abnorme    Beweglichkeit    des    Kniegelenkes    eindämmt. Durch   die   Hebelarmveränderung   setzt   unmittelbar   nach der OP der erwünschte Erfolg ein. Kosten für einen Boerboel: ca. 1.700,00 € nähere Informationen z. Bsp. hier: http://www.tta-tibial-tuberosity-advancement.de/
Burbull.de