www.burbull.de
©Rechte Inhalte und Fotos:  Boerboel-Board.de   BBWelpen.de Germania-Boerboel.de 
South African Boerboel
aktualisiert am 16.10.2017

Kreuzbandriss

Jeder   Hund   kann   einen   Kreuzbandriss   erleiden.   Vorrangig   sind   es   aber   doch   die   großen und schweren Rassen, wie etwa der Boerboel . Das   Kniegelenk   ist   im   Prinzip   das   Verbindungsglied   zwischen   Ober-   und   Unterschenkel und   Kniescheibe.   Die   Kreuzbänder   (je   eins   vorn   und   eins   hinten)   haben   die   Aufgabe, alles zu stabilisieren. Durch   Überanspruchung   beim   springen   oder   Sport,   Unfälle   oder   Übergewicht   kann   ein Kreuzband   reißen.      Inzwischen   ist   auch   bekannt,   dass   eine   steil   stehende   Gelenkfläche des   Unterschenkels   als   Veranlagung   für   einen   Kreuzbandriss   zählt.   In   der   Abbildung   ist die   optimale   Beinstellung   grün   markiert.   Laut   Rassestandard   ist   unten   eine   45°   Grad Winkelung   wünschenswert   und   oben   eine   von   110°   Grad.   Die   mittlere   Beinstellung weicht   bereits   etwas   von   der   gewünschten   Norm   ab,   die   rechte   Beinstellung   trägt   ein hohes Risiko für einen Kreuzbandriss. Wenn   man   sich   Elterntiere   der   Welpen   anschaut,   könnte   man   hier   schon   einen   kleinen Ausblick auf die Zukunft des Welpen nehmen.

Symptome

Der   Hund   lahmt   plötzlich   stark.   Nach   2   bis   3   Wochen   entspannt   sich   der   Hund   aber wieder   und   beginnt   das   Bein   wieder   zu   belasten.   Bis      plötzlich   wieder   eine   dramatische Verschlechterung    eintritt.    Es    sollte    in    jedem    Fall    ein    erfahrener    Tierarzt    aufgesucht werden.

Diagnose

Es   gibt   keinen   Nachweis   per   röntgen   zu   einem   Kreuzbandriss,   dennoch   ist   es   vielleicht sinnvoll   zu   röntgen,   um   den   vermehrten   Flüssigkeitsgehalt   im   Gelenk   mit   dem   anderen Kniegelenk zu vergleichen.

Behandlung und OP

Im   Laufe   der   letzten   50   Jahre   hat   sich   die   Technik   zur   Behandlung   deutlich   verbessert. Es existieren im Prinzip zwei Methoden, um den vorhandenen Schaden zu reparieren. /
     sehr gut akzeptabel
Risiko
TPLO (alte Methode) Bedeutet      in      etwa,      dass      der      Knochen durchtrennt    (gesägt)    wird,    und    mittels    einer Lochplatte   in   einer   günstigeren   Position   für   das Kniegelenk     wieder     verschraubt     wird.     Dabei können   Nerven   und   Gefäße   beschädigt   werden, was   ein   hohes   Risiko   für   den   Heilungsprozess bedeutet. Kosten ca. 1.000,00 € TTA (neuere Methode) Auch        hier        wird        ein        Knochenschnitt vorgenommen,    allerdings    im    nicht    tragenden vorderen       Bereich,       der       die       abnorme Beweglichkeit     des     Kniegelenkes     eindämmt. Durch       die       Hebelarmveränderung       setzt unmittelbar   nach   der   OP   der   erwünschte   Erfolg ein. Kosten für einen Boerboel: ca. 1.700,00 €