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Zucht des Boerboel

Die Zucht des Boerboel hat seine Ursprünge im 17. Jahrhundert (siehe Geschichte). Erst 1983 wurde diese Rasse durch eine Definition der SABT (jetzt SABBS) festgelegt. In den Jahren sind weitere Boerboel-Vereine entstanden und manche sind auch wieder verschwunden. Bisher wurde der Boerboel von der FCI (Fédération Cynologique Internationale) nicht anerkannt, weder international noch national. Es gibt allerdings in einigen Ländern FCI angeschlossene Vereine, die den Boerboel führen und sich daher auf den Stammbäumen ein FCI Logo befindet. Diese bedeutet, dass der Verein zwar Mitglied der FCI ist, nicht jedoch automatisch auch der Boerboel. Die FCI ist mit Abstand der größte kynologische Weltdachverband und unterteilt Hunderassen in folgende Gruppen: Gruppe 1: Hütehunde und Treibhunde (ohne Schweizer Sennenhunde) Gruppe 2: Pinscher und Schnauzer – Molossoide – Schweizer Sennenhunde u.a. Gruppe 3: Terrier Gruppe 4: Dachshunde Gruppe 5: Spitze und Hunde vom Urtyp Gruppe 6: Laufhunde, Schweißhunde und verwandte Rassen Gruppe 7: Vorsehhunde Gruppe 8: Apportierhunde – Stöberhunde – Wasserhunde Gruppe 9: Gesellschafts- und Begleithunde Gruppe 10: Windhunde Der Burbull wäre wahrscheinlich zur Gruppe der Molossoiden hinzuzurechnen. Molosser ist ein Oberbegriff für viele sehr große und massige Hundetypen wie z. Bsp. Cane Corso, Bordeaux-Dogge, Mastiff, Bullmastiff, Mastino Napoletano, Fila Brasileiro, Spanische Dogge, Tosa Inu, Mastín del Pirineo und Presa Canario. Erst seit 1990 werden offizielle Bewertungen des South African Boerboel in Südafrika durchgeführt, um eine Einstufung der Zuchttauglichkeit zu erreichen. Seit einigen Jahren nun auch in Europa. Durch die zunehmende Erfahrung bei der Zucht der Boerboel´s und der zunehmenden Verbreitung in Europa mit abweichenden Anforderungen, wird immer mehr Wert auf das Wesen gelegt und nicht nur auf die optischen Aspekte. Der Boerboel ist inzwischen umfangreich in Amerika organisiert, nimmt in der Präsenz in Europa zu und ist z. Bsp. in Russland sehr beliebt. Nicht zu vergessen Australien und Asien. Alle Ursprünge und die vielfältigsten Boerboels sind nach wie vor in Südafrika zu finden. Vor einiger Zeit (im September 2014) wurde nach einer 2jährigen juristischen Auseinandersetzung zwischen den aktuellen Vereinen (SABBS/BI/EBBASA/ KUSA) und dem Landwirtschaftsministerium Südafrika über die Frage, wer zur Ausstellung von Papieren berechtigt ist, geklärt, dass einzig die SABT/SABBS die Rasse-Bezeichnung "South African Boerboel" in SA führen darf. Der Zuchtstandard der SABBS, also die Kriterien für einen zuchttauglichen Boerboel in der SABBS, sind hier zu finden: Zuchtstandard
South African Boerboel
aktualisiert am 10.09.2017
Zucht des Boerboel